Carac-Hike, bénévolat et rencontres : ces mois qui ont tout changé

Carac-Hike, Ehrenamt und Begegnungen: Diese Monate haben alles verändert

Es gibt Zeiten, in denen das Leben beschliesst, alles auf einmal zu erledigen.

Zeiten, in denen man der Zeit hinterherläuft, „Ja“ sagt, bevor man überhaupt weiss, ob man die Energie dafür hat, und am Ende feststellt, dass diese „Jas“ alles verändert haben.

Die letzten Monate waren genau so. Eine Reihe von Projekten, die für sich genommen ehrgeizig wirkten und sich zusammengenommen als perfekt ineinandergreifend erwiesen.


Die Idee entstand beim Wandern

Alles begann letzten Sommer am Ufer des Zürichsees. Fünfzig Kilometer mit meinen Freundinnen, im Rahmen der von Rockand Hike organisierten Challenge. Kilometer, Schritte, Atemzüge – und dieses Gespräch, das alles ins Rollen brachte, kurz bevor ich mich offiziell und ehrenamtlich für Le Carac Rose engagierte: „Wir sind doch verrückt, solche Strecken zurückzulegen … ohne damit etwas Gutes zu tun!“

Dieser Satz, fast scherzhaft dahingesagt, ließ uns nie wieder los.


Ins Ehrenamt eintauchen

Kurz darauf wagte ich den Schritt: Ich engagierte mich ehrenamtlich beim Lausanner Verein Le Carac Rose und übernahm die kreativen Kooperationen. Schluss mit der Rolle als bloße Unterstützerin von außen – jetzt wollte ich ganz konkret mit anpacken.

Und die Kampagne 2025 war ein überwältigender Erfolg – mehr als 220’000 Caracs wurden geteilt und CHF 170’000 gesammelt, um sieben Einrichtungen zu unterstützen, die sich für die Begleitung von Menschen einsetzen, die von der Krankheit betroffen sind.

Doch hinter diesen Zahlen stehen Gesichter, Geschichten und Kämpfe, die mit stiller Stärke geführt werden. Dieses Jahr überschritt die Kampagne eine symbolische Schwelle und wurde erstmals auf den Kanton Zürich ausgeweitet. Mit Herz und Beharrlichkeit vorangetrieben wurde dieser Wendepunkt von Céline – einer meiner Wanderfreundinnen, die sich seit letztem Herbst bei Le Carac Rose engagiert und diese Erweiterung maßgeblich möglich gemacht hat. Die Unterstützung wird breiter und inklusiver. Und jede von uns konnte auf ihre Weise dazu beitragen – Céline vor Ort in Zürich, ich mit meinen kreativen Kooperationen. Das war ein grosses Privileg.


Der Carac-Hike: wandern, um die Sache voranzubringen

Im vergangenen Frühjahr meldeten wir uns erneut für die Rockand-Hike-Challenge im August an, diesmal mit einem konkreten Ziel: eine Spendenaktion zugunsten von Le Carac Rose zu organisieren. Die Idee, die am Seeufer entstanden war, nahm endlich Gestalt an.

Dann erfuhren wir, dass Rockand anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums eine zweite Herausforderung anbot: die 7 Hills Challenge, die von Mai bis Oktober lief. Ohne lange zu überlegen, meldeten wir uns ebenfalls an. Isabelle schloss sich diesem etwas verrückten Abenteuer an. Zwei Challenges, ein gemeinsamer Wunsch: jeden Schritt in eine solidarische Geste zu verwandeln.


Begegnungen und verborgene Schätze

Diese beiden Herausforderungen haben uns viel mehr als nur Kilometer beschert. Sie haben uns wunderschöne Orte entdecken lassen, die ganz in unserer Nähe liegen und die wir uns doch nie die Zeit nehmen zu besuchen. Und dann waren da noch die Begegnungen. Auf all diesen Wegen, auf den Pfaden und auf den Zürcher Gipfeln, hielt jeder unserer Ausflüge Überraschungen, Staunen, Unterstützung und schöne Abenteuer für uns bereit.

Zufällig gekreuzte Wege, aufmunternde Worte unterwegs auf einem Pass, Verbindungen, die dort entstanden, wo man sie nicht erwartet hätte.

Es ist etwas zutiefst Schönes daran, Seite an Seite zu wandern, eine Anstrengung, einen Kaffee und einen unerwarteten Ausblick zu teilen. Man kehrt verändert zurück, ein wenig bereichert durch die andere Person.

Und genau diesen Geist finde ich in jedem Schwamm wieder, den ich in der Werkstatt häkle: Verbindungen schaffen, Masche für Masche.


Bewegung – die beste Verbündete

Eine Sache wollte ich unbedingt hervorheben. Wenn wir über Krebsprävention sprechen (oder über die Prävention anderer Krankheiten), gehört Bewegung, also körperliche Aktivität, zu den wichtigsten Bausteinen. Sich zu bewegen heißt bereits, für sich selbst zu sorgen. Diese Challenge war also viel mehr als eine Spendenaktion: Sie war ein lebendiger Beweis für diese Botschaft. Jeder zurückgelegte Kilometer erzählte, ganz ohne Worte, dass unser Körper unser erster Verbündeter ist.


Was ich in diesen Monaten gelernt habe

Der Carac-Hike und die ehrenamtliche Arbeit hatten auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Und doch erzählen sie dieselbe Geschichte: die einer Solidarität, die nur darauf wartet, in Bewegung zu kommen. Ob wir wandern, häkeln, einen Nachmittag unserer Zeit schenken oder einfach in unserem Umfeld davon erzählen – jede und jeder kann auf eigene Weise dazu beitragen, die Sache voranzubringen.

Wenn diese Zeilen ihr also dazu inspiriert, selbst loszulegen – mit einer Wanderung, einem Engagement oder einem einfachen „Ja“ zu einer Idee, die ihr begeistert –, dann habt ihr etwas bewirkt. Denn wie immer kann jede Geste, auch eine kleine, große Veränderungen anstossen. 💗


Und jetzt seid ihr dran

Wenn diese Geschichte ihr dazu inspiriert hat, wandern zu gehen, zu spenden oder einfach in eurem Umfeld davon zu erzählen, dann wisst ihr: Das Abenteuer geht weiter.
Wir sammeln noch bis Ende Oktober Spenden – und jede Geste, auch die kleinste, zählt sehr viel. Ein Franken, ein geteilter Beitrag, ein einziges Wort: All das bringt die Sache voran. 💗
Möchtet ihr mehr über die beiden Projekte erfahren, die diese letzten Monate geprägt haben?
🥾 Der Carac-Hike & die Rockand-Challenges: www.carac-hike.ch 
💗 Le Carac Rose: www.lecaracrose.ch
Denn wie immer kann jede Geste, auch eine kleine, große Veränderungen anstossen. Danke, dass Sie dabei sind. 🌸
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